Green Belt Center

Foto: Kurt Hörbst

Die weitgehend intakte Landschaft und die dünne Besiedlung, die besondere Flora und Fauna des durch das Grüne Band Europa geprägten Gebietes im nordöstlichen Mühlviertel an dem Flüsschen Maltsch gelegen, bieten vor allem dem grenzüberschreitenden Naturtourismus gute Chancen sich nachhaltig zu etablieren.

Das Green Belt Europe, etwa 12.500 km lang, erstreckt sich von Skandinavien nach Südosteuropa, ist ein Band des Lebens am ehemaligen Todesstreifen des Eisernen Vorhanges geworden.

Ab 2015 wird das Green Belt Center in Windhaag bei Freistadt  Einheimische und Gäste über das Grüne Band Europa und ganz konkret über die Kostbarkeiten der Grenzregion Südböhmen – Mühlviertel - Waldviertel informieren. Als Begegnungs- und Informationsstätte ist das GBC künftig wichtiger Anlaufpunkt und somit ein wichtiger Baustein des Tourismus im Mühlviertel und in der Donau-Moldau-Region.

Wir wollen künftig:

  • internationaler Bildungsort für lebenslanges Lernen werden
  • spannende Geschichten in einer Grenzregion authentisch erzählen
  • die besondere Naturlandschaft am Grünen Band Europa besucherorientiert vermitteln
  • die regionale Zukunft aktiv gestalten
  • mit sanftem Tourismus regionale Wertschöpfung erzielen

Mehr als 1000 m2 Nutzfläche werden ab Mai 2015 als

  • wissenschaftlich fundierte Ausstellung zu den Themen
    • Natur
    • Geschichte
    • Zukunft
  • überregionales Informationszentrum für Besucher
  • Incoming - Reisebüro für touristisch buchbare Angebote
  • Shop mit regionalem Produktsortiment
  • Verleih von Fahrrädern, Ausrüstung etc.
  • Veranstaltungsort (Vermietung)

attraktiv bespielt.

Betreiber und Errichter des Green Belt Center in Windhaag bei Freistadt ist die Naturraum Grünes Band GmbH. Geplant wurde das Green Belt Center von den „Two in a box“ Architekten aus Ottensheim. Regionale Firmen waren wichtige Partner bei der Errichtung des modernen Holzbaues.

Für das Gesamtprojekt werden etwa 1,6 MIO Euro investiert. 40% der Gesamtsumme werden vom Land OÖ (Kulturdirektion) und 40% von der EU finanziert.

Jahresbericht 2016